Ein Abfluss für das Lausitzer Seenland entsteht

Von Ines Neumannojc Donnerstag, 21. Februar 2019
Am 80 Meter langen Ausleger wurde mittlerweile die 41 Meter lange und 16 Tonnen schwere Rüttellanze montiert. Foto: Steffen Rasche/LMBV

Zły Komorow/Senftenberg. Die Gewässer das Lausitzer Seenlandes sollen in Zukunft durch Kanäle miteinander verbunden sein. Als erster schiffbarer Kanal wurde der Koschener Kanal freigegeben. Andere Verbindungen dienen allein der Regulierung des Wasserstandes.

Wie der Pressesprecher der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) Dr. Uwe Steinhuber dem Nowy Casnik mitteilte, gibt es zwar mehrere Zuflüsse für das Lausitzer Seenland, aber bisher keinen Abfluss. Da die Flutung des Seenlandes noch nicht abgeschlossen ist und daher permanenter Wasserbedarf besteht, war das bisher auch nicht nötig. Das soll sich jedoch in absehbarer Zeit ändern, wenn die Hauptgewässer ihren Zielwasserstand erreicht haben.

Daher bereitet die LMBV den Bau eines so genannten Ableiters vor. Dessen geplanter Verlauf geht direkt am Sitz der LMBV vorbei (sh. Foto). Der Kanal soll den Wasserstand im Seenland regulierbar machen, indem überschüssiges Wasser in die Schwarze Elster abgeleitet wird.

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