Was hatte Fontane mit dem Spreewald zu tun?

Von Ines Neumannojc Donnerstag, 07. März 2019
Theodor Fontane bereiste in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts den Spreewald. Im Jahr seines 200. Geburtstages nähert sich der Spreewald, beziehungsweise nähern sich die Spreewälder, dem bekannten Autor. Bereits im vergangenen Jahr wurden zwei Fotoexkursionen mit Peter Becker zum Thema „Fontane“ durchgeführt. Im Auftrag der Schule für niedersorbische Sprache und Kultur standen Schauspieler und Laiendarsteller den Hobbyfotografen zur Verfügung. An historischen Plätzen, die Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ beschrieb, wurden mit einem Augenzwinkern Fotos gemacht, die nun in einer Wanderausstellung gezeigt werden. Die Eröffnung ist am 18.03. im Lernzentrum Cottbus (sh. NC vom 28.02./S. 4). Foto: W. Brummack

Heinrich Theodor Fontane (geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, verstorben am 20. September 1898 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. Er gilt als literarischer Spiegel Preußens, schreibt Wikipedia über ihn.

Im Jahr seines 200. Geburtstags gibt es in Brandenburg eine Reihe von Veranstaltungen, die sich auf das Fontane-Jubiläum beziehen. Auch der Kurort Burg (Spreewald) hat sich zum Thema „Fontane.200“ einiges einfallen lassen. Dazu werden wir in einem späteren Casnik berichten, wenn Fontanes Beschreibungen sich dem heutigen Hotel „Eiche“ und anderen Orten in Burg zuwenden.

Erst einmal soll geklärt werden: Wieviel hatte Fontane mit dem Spreewald zu tun? Wie sieht es in seinen Schriften bezüglich der Sorben/Wenden aus?

Den Lesern des Casnik werden in einer Serie Auszüge aus Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ dargeboten. Diese entstanden in mehreren Bänden ab 1862 und beinhalten unter anderem den Bericht über seine Reise in den Spreewald, der 1881 veröffentlicht wurde. Diese Reisebeschreibung ist Thema der nächsten Folgen unserer Fontane-Reihe.

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