Seine Seele findet sich mehr in der Kunst

Von Ines Neumannojc Mittwoch, 31. August 2016
Karl Vouk vor Bildern seiner Ausstellung „Satkula“. Der Künstler selbst bezeichnet seine Werke als „durchaus polemisch, aber es sind keine Übertreibungen“. Im Jänschwalder Museum ist „Satkula“ bis Ende Januar 2017 zu besichtigen. Foto: I. N.

Die Ausstellungseröffnung im Jänschwalder Museum ist ein Thema für einen längeren Beitrag. Doch im Rahmen des Festivals der sorbischen Kultur jagte ein Höhepunkt den anderen.

Karl Vouk stellt in Jänschwalde den Fotozyklus „Satkula“ aus. Der Österreicher spricht als Muttersprachler das Kärntner Slowenische. Nicht nur deshalb fühlt er sich den Sorben und ihrem Schutz verbunden. Es ist alles irgendwie schicksalshaft. Als kleiner Junge bekam er das Buch „Mišter Krabat“ von Frido Mětšk geschenkt, der als Freund seines Vaters zu Besuch in Kärnten war. Als Vouk 2013 selbst in der Lausitz war, gab Benedikt Dyrlich ihm eine sächsische Landesverfassung mit. Dies war letztlich der Grundstein für das Entstehen des Satkula-Zyklus: das Auseinanderklaffen vom Anspruch der Verfassung und der Realität.

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