Der Spreewald – auch eine Welt der Kähne

Awtor: Bernd Marx srjoda, 14. februar 2018
Die Kahnabfahrstelle am Großen Hafen von Lübbenau um das Jahr 1920 auf einer Postkarte.

Bobolce/Boblitz. Beim Hören oder Lesen des Namens „Spreewald“ kommen einem sofort die Begriffe „saure Gurken“, „niedersorbische/wendische Festtagstrachten“ und die beliebten „Kahnfahrten“ mit den traditionellen Wasserfahrzeugen in den Kopf. Kein Wunder, fahren doch die Menschen in dieser wasser- und waldreichen Gegend schon seit über tausend Jahre mit diesen hölzernen Wasserfahrzeugen über die zahlreichen Fließe, Gräben und Kanäle im kaum überschaubaren Wasserlabyrinth.

Der Kahn, damals ein Einbaum aus Pappelholz (pławnica) oder Eichenholz (dubownik), gehört damit zu den ältesten Transportmitteln in der Region zwischen Oder, Neiße und Malxe, Spree, Berste und Schwarzen Elster.

Bereits im Jahre 1437 fuhren niedersorbische /wendische Kahnfährleute mutig und entschlossen von Lubin/Lübben nach Tšupc/Straupitz, um dort ihre mitgeführten Waren und Güter pflichtgemäß abzuliefern. Doch bis zur Gründung des ersten Kahnfährvereins oder Fährmannsgemeinschaft mussten die Gondoliere in der Spreewaldregion noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts warten.

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